In der Ausgabe Nr. 3 / 2006 des, aus einem Projekt der London School of Economics hervorgegangenen, Magazins Historical Materialism erschien ein Aufsatz der beiden Autoren von China and Socialism Martin Hart-Landsberg und Paul Burkett über die VR China und die Danymik der transnationalen Akkumulation. Pablo Graubner stellte mir freundlicherweise seine übersichtliche Zusammenfassung des Textes zur Verfügung, die in deutscher Sprache einen Überblick über die dargestellten Thesen liefert:
Archiv der Kategorie 'Dokumentation'
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Derzeit widmen sich in der VR China nicht nur viele neue Studienprogramme der marxistischen Theoriebildung, es werden auch gezielt neue Institute mit diesem Forschungsschwerpunkt aufgebaut. Dies sind deutliche Anzeichen dafür, dass wir es mit einer Wiederbelebung des Marxismus in Chinas akademischen Kreisen zu tun haben.
Laut einem Artikel auf People’s Daily Online haben dutzende von Universitäten, Akademien und so genannte „Think Tanks“ der Zentralregierung weitere Abteilungen für Marxismus eingerichtet, die derzeit an verschiedenen Forschungsvorhaben arbeiten. Darunter finden sich Analysen zum Zerfall der UdSSR und Forschungsprojekte zu den aktuellen Problemen, vor denen die VR China in ihrer wirtschaftlichen, wie sozialen Entwicklung derzeit steht. (mehr…)
Am 30. November erschien in der Tageszeitung junge Welt ein Artikel über Marx‘ Werk ‚Das Manifest der Kommunistischen Partei‘ im Rahmen der chinesischen Revolution1. Ursprung, Einflüsse und die verschiedenen Stadien die der Text durchlief bevor es zu einer massenhaften Verbreitung kam werden nachgezeichnet. Im Folgenden halte ich die Abschnitte chronologisch fest. (mehr…)
Ich wurde auf einen Artikel in der englischen Ausgabe der Granma aufmerksam gemacht, der über die jüngsten Äußerungen des chinesischen Außenministers Li Zhaoxing berichtet. Die Außenministerien beider Staaten hatten gegenseitige Besuche arrangiert, um sich auszutauschen. Nachdem er den cubanischen Vize-Außenminister Bruno Rodríguez in Peking empfangen hatte äußerte Li Zhaoxing den Wunsch der VR China die Freundschaft und Kooperation der beiden Bruderstaaten zum beidseitigen Nutzen zu stärken. Folgende Tendenz in den chinesisch-cubanischen Beziehungen wird angedeutet: (mehr…)
In China engagierte US-Konzerne sind seit Monaten bestrebt, die Einführung eines neuen Arbeitsrechts zu verhindern, das derzeit von der chinesischen Regierung entworfen wird. So lautet das Fazit eines am Freitag in New York von »Global Labor Strategies« (GLS) vorgestellten Reports.
Die Außenpolitik der VR China in Afrika äußerte such meist in der starken wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit diversen afrikanischen Staaten, darunter Marokko, Nigeria und Kenia. Besonders um den Handel von Rohstoffen steht hierbei im Vordergrund, wobei die VR China aufgrund ihrer außenpolitischen Direktiven wie gleichberechtigter Kooperation und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten als fairer Handelspartner großes Vertrauen genießt. In einem Artikel der Peoples Daily wird nun auch über bilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der kollektiven Interessensvertretung berichtet. (mehr…)
Im Juni veröffentlichte die Regierung der VR China ein Weißbuch über Umweltpolitik. Trotz den Bemühungen der Umweltschutzbehörde mit inzwischen 500.000 MitarbeiterInnen, sind die Menschen mit einer sich stetig verschlechternden Lage konfrontiert. Der Ministerpräsident Wen Jiabao hatte dies bereits problematisiert, da von den Zielen des 10. Fünfjahresplans nur die umweltpolitischen Zielsetzungen nicht erfüllt worden waren. Als Beispiel wurde der Ausstoß von Schwefeldioxyd statt um 10% nur um 2% verringert. Laut seiner Aussage sei der Umweltschutz das schwächste Glied in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. In Zukunft soll es um eine Politik der „Drei Wechsel“ gehen: (mehr…)
Ich bin auf einen interessanten Artikel in der China Today gestoßen, der interessante Vorgänge bei Wal-Mart in der VR China darstellt. War Wal-Mart erst vor Kurzem wegen seines Rückzuges unter anderem aus der BRD in die Schlagzeilen geraten, gibt es nun Neuigkeiten ganz anderer Art.
Bei der Jinjiang-Filiale der Stadt Quanzhou in der Provinz Fujian wurde am 29. Juli 2006 in einerV ersammlung von 25 Wal-Mart-Beschäftigten ein siebenköpfiges Gewerkschaftskomitee gewählt. Bereits eine Woche später konnte der Gesamtchinesische Gewerkschaftsbund die Gründung einer zweiten Basisorganisation in einer Filiale in Shenzhen vermelden und inzwischen hat die Geschäftsleitung sogar verlauten lassen, dass bis zum Ende diesen Jahres alle Wal-Mart-Filialen in China Gewerkschaftskomitees gründen sollen.